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Was ist Hormonyoga?
Dinah Rodrigues – la criadora des Hormonyoga
Die Brasilianerin Dinah Rodrigues hatte schon lange Jahre Hatha Yoga praktiziert, als sie in den 90er-Jahren (sie war längst in den Wechseljahren) ihren Hormonspiegel untersuchen ließ. Ihr Gynäkologe war sehr erstaunt über ihre Werte, vergleichbar mit denen von viel jüngeren Frauen. Dinah Rodrigues’ Intuition sagte ihr: “Das kommt vom Yoga” und sie begann, dessen Wirkung zu untersuchen. Sie studierte das Hormonsystem und verschiedene Traditionen und Stile des Yoga, besuchte Kongresse, interviewte Yoga-Experten und übersetzte alte Schriften. In der Praxis testete sie verschiedene Yogaübungen und Atemtechniken aus, um die verschiedenen Hormondrüsen – insbesondere Eierstöcke, Schilddrüse und Hypophyse – aktivieren. Daraus entwickelte sie ihre spezielle HormonyogaÜbungsreihe, die sie mit 6 Frauen testete. Dinah Rodrigues berichtet darüber in einem Interview auf BRIGITTE-woman.de: “Die Ergebnisse waren erstaunlich. Die zu Beginn sehr niedrigen Hormonspiegel schnellten in die Höhe. Und die Beschwerden der Frauen sanken in dem Maße, wie ihre Hormonspiegel stiegen. Die Frauen waren begeistert. Das war der Anfang.” www.brigitte.de
Inzwischen ist Dinah Rodrigues 95 Jahre alt. Bis vor wenigen Jahren reiste sie noch um die ganze Welt, um Hormonyoga-Workshops und Ausbildungen zu geben. 2014 absolvierte ich meine Ausbildung als Hormonyoga-Therapeutin bei ihr und war beeindruckt von ihrer Vitalität und außergewöhnlich lebhaften und weiblichen Ausstrahlung. Sie selbst ist wohl eines der besten Beispiele für die verjüngende Wirkung von Hormonyoga.
Ein dynamisches Yoga mit spezifischen Techniken
Beim Hormonyoga wird sich bewegt! Wir Körper und Kreislauf schön in Schwung. Und doch ist es nicht mit anderen dynamischen Yogastilen wie Asthanga oder Vinyasa Yoga zu vergleichen. In der Übungsreihe von Dinah Rodrigues finden wir Elemente aus dem Kundalini Yoga wieder, die Einflüsse des Hatha Yoga sind jedoch vorherrschend. Bezeichnend für Hormonyoga ist, dass die verschiedenen Yogahaltungen und –übungen mit spezifischen Atemtechniken (Pranayama) und einer Energielenkung kombiniert werden. So werden mit Hilfe der Atemtechniken die Hormondrüsen massiert und anschließend durch die Energielenkung, in der es vor allem um Visualisierung und “In-den-Körper-hineinspüren” geht, noch intensiver angesprochen.
Inspiriert von unserer eigenen Übungspraxis und langjährigen Unterrichtserfahrungen haben Silja Sperling und ich 2019 unsere eigenen Hormonyoga-Übungsreihen entwickelt, die wir “Hormon-Balance-Yoga” getauft haben. Sie ist eine effektive Synthese aus verschiedenen altbewährten Yogatechniken, die den Hormonhaushalt positiv beeinflussen. Von den Wurzeln des Hormonyoga unserer Lehrerin Dinah Rodrigues ausgehend, haben wir uns inspirieren lassen von der Pawanmuktasana-Serie und Yoga Nidra von Swami Satyananda Saraswati, sowie von der Tibetischen Hormongymnastik (überliefert von Olga Orlova) und den Makko-Ho-Meridian-Dehnübungen von Shizuto Masunaga.
Mehr zu diesen Übungsreihen kannst Du in unseren Bücher Yoga für die Hormon Balance und Zyklus Yoga erfahren.
Wie wirkt Hormonyoga?
Diese besondere Kombination der Yogaübungen mit Atem- und Energielenkungstechniken bringt die Energie im Körper gezielt zum Fließen, um alle Hormondrüsen und das Verdauungssystem anzuregen. Zudem können dabei energetische Blockaden aufgelöst werden.
Eine regelmäßige Übungspraxis kann Dir helfen, wenn Deine Hormone aus dem Gleichgewicht geraten sind, zum Beispiel bei:
- PMS (prämenstruelles Syndrom);
- unregelmäßigem oder ausbleibendem Zyklus;
- PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom);
- starken Blutungen;
- zyklusbedingten Kopfschmerzen.
Zum Thema Fruchtbarkeit: Hormonyoga kann Dich dabei unterstützen, Deine Hormon-Balance so auszugleichen, dass Dein Kinderwunsch sich erfüllen kann.
Auch bei Schilddrüsenunterfunktion (z.B. Hashimoto) kann Hormonyoga hilfreich sein.
Hormonyoga unterstützt dabei, Dich ab ca. 35 Jahren optimal auf die Wechseljahre vorzubereiten, um möglichen Beschwerden vorzubeugen.
Wenn Du schon mitten in den Wechseljahren bist, kann Dir Hormonyoga helfen, Deine Beschwerden dauerhaft zu verringern oder sogar ganz und gar verschwinden zu lassen.
Die regelmäßige Übungspraxis kann eine Alternative zu einer Hormonersatztherapie sein.
Eine verfrühte Menopause, besonders wenn sie durch Stress ausgelöst wurde, kann mitunter rückgängig gemacht werden.
Und Hormonyoga hat durchaus auch noch weitere schöne Nebenwirkungen: Es fördert Deine weibliche Schönheit und Ausstrahlung und wirkt verjüngend …probiere es einfach aus!
Wann darftst Du KEIN Hormonyoga üben?
Hormonyoga hat eine starke energetische Wirkung. Daher gibt es leider auch ein paar Kontra-Indikationen. In folgenden Fällen solltest Du auf keinen Fall Hormonyoga praktizieren:
- während der Menstruation, besonders in den ersten Tagen. Lege eine Pause
- ein. Wir haben auch eine spezielle Menstruationsreihe entwickelt, die Dir in
- diesen Tagen gut tun kann (siehe unser Buch Zyklus Yoga)
- in der Schwangerschaft (sobald Du erfährst, dass Du schwanger bist)
- bei Krebserkrankungen, vor allem hormonell bedingten Krebsarten wie Brustkrebs
- bei akuter Endometriose (gebärmutterschleimhautähnlichen Zysten und Entzündungen an Eierstöcken, Darm oder Bauchfell)
- bei großen Myomen in der Gebärmutter (kleinere Myome sollten beobachtet werden, sie können durch die Übungspraxis verschwinden)
- bei akuten Entzündungen im Bauchraum
- bei Schilddrüsenüberfunktion müssen die Übungen angepasst werden
- bei starker Osteoporose
- bei akuten Herzkrankheiten
- nach Operationen
- bei schweren Depressionen und ernsten psychischen Krankheiten
- bei Bluthochdruck
- bei Asthma (die Übungen können eventuell mit einer erfahrenen Hormonyoga-Lehrerin angepasst werden).
Mit einer regelmäßigen Hormonyoga-Praxis zu Deinem Ziel und Wohlgefühl
Auch beim Hormonyoga gilt: Kein dauerhaft positives Ergebnis ohne Regelmäßigkeit! Also dann, roll die Matte auf und los… am besten gleich morgens nach dem Aufstehen mit leerem Magen, wenn Du Dir das einrichten kannst, alternativ kurz vor dem Abendessen.
Ca. 15-30 Minuten sind vollkommen ausreichend, besser 15 Minuten täglich als gar nicht erst anfangen!
Du findest auf unserem YouTube Kanal ein paar Übungsvideos, die Dir helfen und Dich motivieren können.
ACHTUNG: Bitte übe mit diesen Videos erst, wenn Du schon mit den Übungen und Techniken des Hormonyoga vertraut bist. Oder lasse Dir diese erstmal von einer ausgebildeten Hormonyoga-Lehrerin zeigen.
Regelmäßigkeit ist einfacher aufzubauen, wenn Du Dir möglichst immer die gleiche Zeit am Tag fest reservierst.
Die besten Ergebnisse erreichst Du, wenn Du die ersten 4 Monate möglichst täglich Hormonyoga praktizierst. Danach kannst Du auf 3-4 mal pro Woche reduzieren, um das erreichte Level zu halten. Allerdings ist dies nur eine durchschnittliche Empfehlung – ausprobieren und spüren musst Du es selber. Höre auf Deinen Körper, er ist Dein bester Lehrer. Und beobachte, was sich verändert!
GUIDE GRATUIT
Vous avez envie d’essayer le yoga hormonal ?
Dans mon guide gratuit “petite routine de yoga hormonal”, je vous propose une petite suite d’exercices à essayer tranquillement chez vous.
Avez-vous d’autres questions ?
Je reste à votre disposition lors d’un premier entretien gratuit.